Next Growth – Wachstum neu denken

190,00 zzgl. MwSt.

Die Fixierung auf reine Wachstumsmaximierung hat ausgedient, denn sie führt in ökologische und soziale Sackgassen – und diese Entwicklung schränkt auch unternehmerische Entscheidungsfreiheiten immer stärker ein.

Die Studie von Herausgeber Prof. Dr. André Reichel liefert zukunftsweisende unternehmerische Perspektiven und handfeste Orientierung: “Next Growth. Wachstum neu denken” ist ein Leitfaden für Entscheider, die sich auf die Ökonomie der Zukunft einstellen wollen.

Next Growth | Herausgeber: André Reichel | Autoren: Daniel Anthes, Lena Papasabbas, André Reichel, Christian Schuldt, Julia Senft | externe Experten: Nancy Bocken, Christian Felber, Dirk Posse, Roland Zieschank | August 2018 | 144 Seiten | ISBN: 978-3-945647-53-0 | 190.00 € zzgl. 7 % MwSt.

Art.-Nr.: 57706 Kategorien: ,
 

Beschreibung

Ein anderes Wachstum für Unternehmen?

Die vier zentralen Thesen der Studie machen deutlich, wie Wachstum in der Wirtschaft von morgen gedacht werden muss und was dieses neue Verständnis für Strategie, Innovation und Wertschöpfung in Unternehmen bedeutet. In der Impact-Analyse zeigt Prof. Dr. André Reichel abschließend die Chancen jenseits einseitiger Wachstumsorientierung auf.

 

  1. Befreiung vom Wachstumsfetisch: Wachstum muss neu gedacht werden.

Wirtschaftliches Wachstum ist unsicher geworden. Brüche, Einbrüche und Umbrüche prägen die wirtschaftliche Landschaft. Gleichzeitig kann einseitiges Wachstumsdenken in eine mentale Sackgasse führen. Unhinterfragte Mindsets sind gefährlich für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen – vor allem, wenn sich Umwelten und Kontexte radikal und unüberschaubar ändern. Immer mehr verbreitet sich deshalb ein neue Mindset, das „Wachstum“ jenseits rein ökonomisch-materieller Kategorien versteht.

  1. Strategie als Experiment: Erfolg ist eine Frage der Anschlussfähigkeit.

Strategie ist schon immer ein Gesellschaftsspiel gewesen: Man kann es nur mit anderen zusammen spielen. In der Wachstumsökonomie des 20. Jahrhunderts war dies nur eine Spielregel unter vielen. Im Kontext einer komplex vernetzten Wirtschaft des Next Growth wird sie zur zentralen Maßgabe. Unternehmen müssen lernen, sich zu öffnen, um die Anschlussfähigkeit an ihre Umwelten – auch an ihre natürliche Umwelt – zu erhöhen. Nur so wird eine Organisation aufnahmefähig für die neuen gesellschaftlichen Wertesets.

  1. Die Neuerfindung des Neuen: Innovation ist kein Selbstzweck, sondern erwächst aus geteilten Anliegen.

Next Growth wird vorangetrieben von einem reflexiveren und nachhaltigeren Verständnis von Innovation – eine Innovation der Innovation, frei von den Scheuklappen einseitiger Wachstumszwänge. Im Gegensatz zum traditionellen Innovationsdenken, das stets eindimensional auf „neu“ und „mehr“ ausgerichtet gewesen ist, revitalisieren Next-Growth-Innovationen eine eigentlich altbewährte Erkenntnis: Wahre Innovationen sind nicht technischer, sondern sozialer Natur. Sie reflektieren den Wandel sozialer Praktiken und entwickeln sie weiter.

  1. Qualität schlägt Quantität: Der Wohlstand von morgen beruht auf neuen Werten.

Unternehmen sind hochemotionale Akteure. Diese Feststellung und ihre Anerkennung sind die ersten Schritte, die Organisationen auf den Weg bringen, sich auf die Suche nach dem inneren Antrieb ihrer Unternehmung zu begeben. Denn Unternehmen sind von Menschen gemacht und keine Systeme, die der kühlen Logik von Maschinen unterliegen.

Einblicke in die Studie

Über den Herausgeber

Andre-Reichel-Future-Talks

Für Prof. Dr. André Reichel ist das Thema Nachhaltigkeit die große Menschheitsfrage des 21. Jahrhunderts. Als systemtheoretisch orientierter Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler widmet er sich diesem Feld als Professor am Strategy, Finance & Innovation Department der International School of Management. Bereits in seinen vorherigen Tätigkeiten hat er die Schnittstellen von Theorie und Praxis, von kritischer Organisationsforschung und gesellschaftlichen Wandlungsprozessen in den Kern seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit gestellt.

Dabei treten insbesondere die Wechselbeziehungen zwischen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und neuen Formen des Wachstums sowie deren Auswirkungen auf Strategien und Geschäftsmodelle in den Vordergrund seiner Arbeit.

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