Geld-Gehirn

125,00  zzgl. MwSt.

Es ist Zeit, unser Geld-Gehirn zu sezieren, denn das Phänomen Geld wird spätestens durch die wachsende Anzahl von Währungstechnologien immer komplexer. Gemeinsam mit Experten aus dem Finanzbereich und der Psychologie untersucht die Publikation, welche Bedeutung das Medium Geld für unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem haben wird. Entstanden sind Fünf Szenarien, die Orientierung für strategische Entscheidungen im unternehmerischen Kontext bieten.


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Geld-Gehirn: Die Kulturtechnik des Bezahlens von morgen | Herausgeber Zukunftsinstitut GmbH | März 2017 | 80 Seiten | ISBN: 978-3-945647-37-0 | 125.00 € zzgl. 7 % MwSt.

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Art.-Nr.: 34526

Beschreibung

Einblicke in die Studie

Das Geld-Gehirn 

Das Geld-Gehirn ist überzeugt, durch die Anhäufung an Geld sein Glück in einem vergrößerten Optionenraum und einer größeren Selbstwirksamkeit zu finden. Dieses Versprechen bleibt jedoch meistens leer, denn in der Logik des Geldes gibt es kein Genug. Innere Freiheit durch freimachen und loslassen sollte das Credo sein. In der aufkommenden Post-Wachstums-Ökonomie hat Geld als alleiniges Statussymbol abgedankt, Sinn und Verantwortung im Leben werden als neuer Reichtum wahrgenommen. Dabei gilt es sich vom geradlinigen Denken zu lösen und das vernetzte, offene Denken einzuüben, in der Vertrauen zur wertvollen Währung wird.

Die neue Welt des wertlosen Werts: Kulturtechnik 

Das sich wandelnde Verständnis von Geld in den heranwachsenden Generationen führt zu grundlegenden gesellschaftlichen Veränderungen. Heute sind z.b. zahlreiche Medien denkbar, um das Bezahlen zu ermöglichen – Bargeld ist nur eines davon. Alternativwährungen entstehen und der Umgang mit riesigen Datenmengen wird zur Challenge unserer Zeit. Wenn die Bank zur Daten-Bank wird, der Bankberater soziale Funktionen übernimmt und das Teilen als uralte Kulturtechnik eine Renaissance erlebt, dann ist der Wertewandel des Geldes im vollen Gange.

Entscheiden an und für sich: Ja zu sich 

In der heutigen Post-Wachstums-Gesellschaft hat Geld aufgehört zu wachsen. Die zunehmende Komplexität im Umgang mit Geld verlangt daher nach einer neuen Geldkompetenz: ein kluges Verhältnis zu Geld, vor allem aber ein reflektierter, selbstbewusster Umgang mit der Autonomie und gleichzeitigen Unsicherheit in Geld-Handlungen. Das wirtschaftliche Denken muss über funktionelle Eigenschaften hinaus, zunehmend Beziehungsarbeit leisten. Ein Gefühl der Zusammengehörigkeit erzeugen, um Produkten und Dienstleistungen emotional aufzuladen.

Unsere Welt neu verstehen: Wie Technik unseren Alltag umgestaltet  

Die neuesten technischen Möglichkeiten gestalten unseren Alltag um. Mobiles Bezahlen, biometrische Identifizierung oder diverse Drittanbieter im Finanzmarkt – Sie alle besitzen disruptive Kräfte und können das Denken unseres Geld-Gehirn auf den Kopf stellen. Geld verliert als haptisches Objekt an Bedeutung. Der Akt des Bezahlens verabschiedet sich von seinem rein technischen Charakter und wird zu einem sinnstiftenden Moment, indem der kommunikative Austausch im Vordergrund steht.

Das Bezahlen von morgen: Szenarien 

Auf der Basis einer Trendanalyse sind in Zusammenarbeit mit Branchen-Experten 5 Szenarien erarbeitet worden, wie die Zukunft unseres Geld-Gehirn aussehen kann. Dadurch können strategische Überlegungen abgeleitet werden, was insbesondere im unternehmerischen Kontext als wertvolle Entscheidungshilfe angesehen werden kann. Von den Parallelwelten der Kryptowährungen, über Vor- und Nachteile der biometrischen Verifizierungsmöglichkeiten bis hin zum Mehrwert authentischer Beziehungspflege bei KundInnen, geben die Szenarien einen Überblick möglicher Entwicklungen in der Zukunft.

Außerdem interessant:

„Digitalisierung“, „digitale Transformation“, „Digital Leadership“ – kein Tag ohne neue Leitartikel, Bücher, Konferenzen und Buzzwords zu den neuen Dimensionen, Möglichkeiten oder Gefahren einer zunehmend vernetzten Welt. Immer dringlicher wird dabei die Frage: Was bedeutet es wirklich, in einer „digitalisierten“ Welt zu leben und zu wirtschaften?